Härterei Tandler
Heat Treatments
Verzahnungstechnik
Getriebetechnik
Härterei bzw. Härtetechnik

Tenifer-QPQ ®

Salzbadnitrocarburieren / QPQ für Gleitfähigkeit, Verschleißfestigkeit und Korrosionsschutz

In die Stahloberfläche wird nicht wie beim Aufkohlen nur Kohlenstoff eingebettet, sondern neben geringen Mengen Kohlenstoff vor allem auch Stickstoff eindiffundiert. Dadurch erhöht sich die Oberflächenhärte, die Gleitfähigkeit und auch die Korrosionsbeständigkeit des Stahles. Infolge vergleichsweise niedriger Behandlungstemperaturen sind nur geringe Maß- und Formänderungen zu erwarten. Das Salzbadnitrocarburieren ist auch bekannt unter der Bezeichnung Tenifer-Behandlung oder Badnitrieren.

Zusätzlich zum schon bewährten Verschleißschutz und zu den Gleiteigenschaften vom Tenifer-Verfahren bietet das integrierte QPQ-Verfahren einen noch höheren Korrosionsschutz. Damit ist das Tenifer-QPQ-Verfahren (®) für Stahl und Guss eine kostengünstige Alternative im Vergleich zum Vernickeln oder Verchromen. An kohlenstoffhaltigen Stählen eingesetzt, hat es sich zudem als Ersatz für rostfreie Stähle bei geringeren Material- und Verarbeitungskosten durchgesetzt.

Bei geeigneten Oberflächen ist in vielen Fällen eine Tenifer-Q-Behandlung (®) ausreichend. Ebenso bietet die Härterei TANDLER dieses Verfahren in etwas abgeänderter Form als eine kostengünstige und korrosionsbeständige Alternative zum Brünieren (Tenifer ® 30 NO) an.

Oberflächenhärte und Kernfestigkeit

Immer wieder wird die Frage gestellt, welche Oberflächenhärtewerte bei der Teniferbehandlung, also dem Salzbadnitrocarburieren, erreichbar sind.

Die Oberflächenhärte hängt auch bei diesem Verfahren stark von der Stahlzusammensetzung und hier insbesondere von den Gehalten an nitridbildenden Legierungselementen ab.

Um Ihnen einen Anhalt für die Auswahl der Stahlsorten und ihrer erreichbaren Oberflächenhärte (pdf) zu geben, finden Sie hier eine Liste mit den Richtwerten unter Berücksichtigung der erforderlichen Kernfestigkeit für das Salzbadnitrocarburieren.

Tenifer-QPQ